Der Anfang

Die Mühlenwiese in Rahnsdorf, Die Bauern weideten ihr Vieh und im laufe der Nachkriegsjahre, vermüllte die Mühlenwiese.

196Als fünf Mitarbeiter des VEB Tiefbau Berlin 1964 begannen, die damals völlig vermüllte Mühlenwiese zwischen Dorfstraße und früherem Gaswerk in Rahnsdorf wieder urbar zu machen,

war nicht einfach

hatten sie die Zustimmung des Stadtbezirks Köpenick für die Gründung einer Kleingartenanlage in der Tasche. Schon bald wurden die ersten Gartenlauben, noch aus Abbruchmaterial und Stein auf Stein errichtet. 

Im August 1968 wurde hier die allererste Sendung von „Du und Dein Garten“ des Deutschen Fernsehfunks aufgezeichnet.

Die ersten Jahre wachsen

Da gab es schon eine richtige Siedlung mit mehr als 50 Parzellen.

Im selben Jahr wurde das Vereinshaus eröffnet – als Zentrum des Vereinslebens.

Ausbau und Struktur

Mittlerweile sind es 154. In den 1970er Jahren wurde ein Vereinselektroenergienetz errichtet,

und seit Anfang der 1990er ergänzt eine gemeinschaftliche Trinkwasserversorgung die parzelleneigenen Brunnen. 

Die Anlage wird vollständig

1978 wurde die letzte Parzelle auf der Mühlenwiese vergeben.

Die Anlage war damit vollständig erschlossen.

Neuanfang nach der Wende

1992 erhielt der Verein ein eigenes Statut und wurde ins Berliner Vereinsregister eingetragen.

Im selben Zuge erfolgte der Beitritt zum Bezirksverband der Gartenfreunde Berlin-Köpenick e.V.

In den Jahren danach entstanden eine zentrale Trinkwasseranlage sowie ein zentrales Reststoffhaus.

Entwicklung und Anpassung

Ende der 90er Jahre wurde die gesamte Anlage neu vermessen.

Es entstanden zusätzliche Parzellen – insgesamt wurden 154 vergeben.

Eine wildschweinsichere Außenumzäunung wurde errichtet.

Veränderungen im Umfeld

Das alte Gaswerk wurde abgerissen, die Festwiese angelegt.

Das Bootshaus wurde saniert.

2012 folgte die Erweiterung des Vereinshauses mit neuen Räumen und Sanitäranlagen.

Sichtbarkeit und Gegenwart

  • 2014 wurde die Anlage unter die Top 10 in Berlin gewählt.
  • 2017 berichtete Radio B2 im Rahmen der „Laubenpieper-Tour“.
  • 2019/2020 wurde der Hafen umfassend saniert.

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Heute

Heute umfasst die Anlage 154 Parzellen.

Sie verbindet Geschichte, Gemeinschaft und aktive Nutzung.

Und sie steht immer noch auf dem Boden, der 1964 mühsam zurückgewonnen wurde. 

(Informationen zum Text Axel Hönig)